Frankreichs neue Regierung plant Steuer auf HFKWs

Der neue Plan zur „Ökologiewende“ in Frankreich sieht eine Steuer für HFKWs vor. Bereits die Regierung unter Präsident Hollande hatte eine solche Steuer in Betracht gezogen, dann aber wieder fallen lassen. Umweltminister Hulot macht jetzt Ernst.

 

Gerüchten zufolge – bislang wurden noch keine Details veröffentlicht – könnte sich die Steuer auf stolze 30,5 Euro pro Tonne CO2-Äqu. belaufen. Mit anderen Worten: 117 Euro/kg R-404A (basierend auf einem GWP Wert von 3922), und das schon ab 2018. Im Gegenzug könnte eine Steuerermäßigung von 25% für Investitionen in den Ersatz von Anlagen mit HFKWs gewährt werden. Dies könnte für den gesamten Sektor gelten, von Gewerbe-, Industrie- und Transportkälte bis hin zur Klimatisierung. Zielsetzung ist der schnelle Ausstieg aus den HFKWs.

 

Die französische Industrie ist nun dabei, ihre Reaktionen vorzubereiten. In Spanien gilt bereits eine ähnliche Steuer, dort sind jedoch zum Beispiel Kältemittel mit einem GWP Wert unter 150 ausgenommen….

 

www.larpf.fr

 

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