EUREKA Italien zeigt Prioritäten der Branche für künftige Generationen

Auf der EUREKA Italien, die am 15. September in Venedig stattfand, hatten Vertreter der Branche die Möglichkeit darüber zu diskutieren, was künftige Generationen von Kälte- und Klimatechnik erwarten.

 

EUREKA Italien ist Teil eines Roadshow Konzepts der beiden europäischen Verbände EPEE und EVIA, die damit die EUREKA Konferenz auch auf nationaler Ebene fortsetzen. Gut 70 Teilnehmer aus Industrie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft besuchten die halbtägige Veranstaltung, um über die Kernthemen der Branche von Energieeffizienz über Raumluftqualität bis hin zu Kältemitteln zu diskutieren.

 

„EPEE und EVIA wollen der Branche dabei helfen, sich auf die Anforderungen und Erwartungen künftiger Generationen einzustellen“, so EPEE Geschäftsführerin Andrea Voigt zur Zielsetzung der Veranstaltung.

 

Axel Diepolder, stellvertretender Vorsitzender von EVIA sagte: ”Italien ist für die Branche einer der wichtigsten Märkte Europas, deshalb haben wir uns dafür entschieden, unsere erste EUREKA Roadshow hier abzuhalten.” Gesponsert wurde die Veranstaltung von CAREL und Ziehl-Abegg, Partner vor Ort war das Centro Studi Galileo.

 

Die Teilnehmer diskutierten darüber, wie die HLKK Branche langfristig Nachhaltigkeit und Komfort für künftige Generationen garantieren kann und welcher politische Rahmen hierfür erforderlich ist. Die Panellisten waren sich darüber einig, dass Herausforderungen wie Klimawandel, das Internet der Dinge und die zunehmende Verstädterung die Rahmenvoraussetzungen der Branche prägen. Bei guter Vorbereitung könne dies eine echte Chance für die Weiterentwicklung der HLKK Technologien darstellen.

 

Verschiedene Trends zeichneten sich dabei besonders stark ab, wie zum Beispiel die Notwendigkeit, Raumluftqualität zu fördern, den Energieverbrauch zu senken und den Verbraucher stärker einzubeziehen. „Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik sind unerlässliche Bestandteile unseres täglichen Lebens. Aus den Diskussionen ging klar hervor, dass die Technologien bereits zur Verfügung stehen und dass die Industrie bereit für die Herausforderungen der Zukunft ist“, hob Jürgen Göller, EPEE Chairman, hervor.

 

Klar wurde aber auch, dass entsprechende politische Rahmenbedingungen, eine koordinierte Vorgehensweise, die Einbeziehung der Verbraucher und die Aus- und Weiterbildung des Handwerks unerlässlich sind, um das Potenzial der HLKK Technologien voll auszuschöpfen.

 

Russell Patten, EVIA Geschäftsführer fasste zusammen: “Jede EUREKA Veranstaltung zeigt aufs Neue, wie wichtig die Branche für unser tägliches Leben ist. Wir freuen uns darauf, die Debatte auf der EUREKA 2017 im Dezember in Berlin fortzusetzen und dabei auch Vertreter künftiger Generationen direkt einzubeziehen.“

 

www.eureka-hvacr.eu

 

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