Kältemittelpreise steigen weiter

Quelle: www.coolingpost.com – Im letzten Quartal 2017 stiegen die Preise für Kältemittel erneut an. Grund dafür sind, wie auch schon zuvor in 2017, Verknappungen durch den HFKW Phase-Down, aber auch strengere Umweltmaßnahmen in China sowie höhere Transportkosten.

 

Laut dem chinesischen Online-Informationsdienst Sina, stiegen die Preise für Flussspat – ein wichtiges Element für die HFKW Produktion – um fast 80% auf ihren höchsten Stand seit sechs Jahren

 

So liegt der derzeitige Preis in China bei RMB 2555/Tonne ($393) verglichen zu RMB 1434/Tonne ($220) zu Beginn des Jahres. Aus China kommt über die Hälfte der weltweiten Flussspat Produktion.

 

Der Preisanstieg für Flussspat wirkte sich entsprechend auf die Preise für Flusssäure aus, die nicht nur für die Produktion von HFKW Kältemitteln erforderlich ist, sondern auch in anderen Sektoren eingesetzt wird wie zum Beispiel der Pharmaindustrie oder bei der Herstellung von Produkten wie Teflon.

 

Infolge der höheren Rohstoffkosten schossen auch die Preise für die chinesischen Kältemittel in die Höhe. So stiegen die Preise für R-32 und R-125 um respektive 120% und 85% an. Besonders der Klimagerätemarkt ist davon stark betroffen. Denn das derzeit noch am umfangreichsten eingesetzte Kältemittel R-410A setzt sich aus 50% R-32 und 50% R-125 zusammen. Der Preis stieg entsprechend um über 100% in 2017.

 

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