US Umweltamt hebt Füllmenge für Kohlenwasserstoffe in Haushaltskühlschränken an

Das US Umweltamt EPA will die Einsatzgrenze für Propan, Isobutan und R-441A von bislang 57g auf 150g in neuen Haushaltkühlschränken anheben. Damit könnten auch in den USA Kohlenwasserstoffe in Kühlschränken und Gefriertruhen einsetzt werden.

 

Der Vorschlag des EPA geht zurück auf die im April 2017 überarbeitete Norm UL 60335-2-24, die eben diese Erhöhung der Füllmenge erlaubt. In anderen Regionen der Welt ist dies bereits seit langem der Fall.

 

Umweltorganisationen wie EIA begrüßen den Vorstoss des EPA. Jedes Jahr werden in den USA rund 12 Millionen neue Kühlschränke und Gefriertruhen verkauft, bislang im allgemeinen mit R-134a. Durch Kohlenwasserstoffe könnten daher Emissionen von bis zu 3,7 Millionen Tonnen direkter CO2-Äquivalente vermieden werden. Außerdem seien Kohlenwasserstoff betriebene Geräte auch energieeffizienter als solche mit HFKWs, so die EIA weiter.

 

Für Gewerbekühlschränke arbeitet die internationale Normungsorganisation IEC derzeit an einer Anhebung des Grenzwerts für brennbare A3 Kältemittel von bislang 150g auf 500g.

 

www.coolingindia.in

 

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