EPEE setzt sich für nachhaltige Kälte- und Klimatechnik ein

EPEE, der europäische Verband der Kälte- Klima- Wärmepumpenindustrie in Brüssel, hat die Branche auf dem „Sustainable Energy For All“ (SE4ALL) Forum in Lissabon auf einer Podiumsdiskussion zum Thema „Kühlung für alle“ vertreten. Für EPEE war dies eine hervorragende Gelegenheit, die wichtige Rolle der Kälte- Klimatechnik für das tägliche Leben in unserer Gesellschaft hervorzuheben. Gleichzeitig zeigte die Debatte aber auch die enorme Verantwortung der Branche, in Anbetracht des zu erwartenden Marktwachstums in den kommenden Jahren nachhaltige Lösungen zu liefern – insbesondere in Entwicklungsländern.

 

Die Kälte- Klima- Wärmepumpenindustrie ist hierfür bereit und setzt sich dafür ein, nachhaltige, energieeffiziente und saubere Technologien zu liefern. Diese stehen bereits zur Verfügung und können sowohl Energieverbrauch als auch Kohlenstoffemissionen kurz-, mittel- und langfristig senken. Durch hocheffiziente Geräte kann zum Beispiel der Energiebedarf von Anfang an gesenkt werden, Wärmepumpen ermöglichen die Nutzung erneuerbarer Energien und regelmäßige Wartung, Service und Überwachung führen ebenfalls zu erheblichen Energieeinsparungen. Grundsätzlich senken auch intelligente Geräte den Energiebedarf, und helfen Verbrauchern dabei, besser mit der schwankenden Erzeugung erneuerbarer Energien umzugehen. Daneben macht es auch Sinn, thermische Lösungen einzubeziehen, und sich nicht nur auf elektrisch erzeugte Kälte zu konzentrieren.

 

Neben der Steigerung der Energieeffizienz unterstützt die Kälte- Klimaindustrie auch das Kigali Amendment im Rahmen des Montrealer Protokolls zu einem Phase-Down der HFKWs weltweit um rund 80% in den kommenden Jahrzehnten. Das Amendment wurde bereits von über 30 Ländern ratifiziert und wird am 1. Januar 2019 in Kraft treten. Die Reduzierung des HFKW Verbrauchs weltweit soll laut UN Environment einen Anstieg der weltweiten Temperatur um 0,5°C bis 2100 vermeiden.

 

Im Zusammenhang mit dem weltweiten Phase-Down der HFKWs hat EPEE außerdem gemeinsam mit UN Environment und Gluckman Consulting „HFC Outlook“ entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Software zur Modellierung verschiedener Phase-Down Szenarien, die Entwicklungsländer bei derIdentifizierung geeigneter politischer Maßnahmen unterstützen soll. Das erste Pilotprojekt fand gemeinsam mit den Golfstaaten Kuwait und Bahrain statt, in einem nächsten Schritt, der Anfang Mai angelaufen ist, sind sieben weitere Länder geplant.

 

www.coolingeu.eu

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