Gesetzgebung



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Gesetzgebung

Bezeichnung :

Art des Regelwerks :

Themengebiet :

Bezeichnung : Montrealer Protokoll

Art des Regelwerks : Internationales Regelwerk

Themengebiet : Kältemittel

Beschreibung :

Das Montrealer Protokoll ist ein internationales Regelwerk, das im September 1987 von 25 Regierungen und der Kommission der Europäischen Gemeinschaft unterzeichnet wurde. Es hat den Schutz der Ozonschicht zum Ziel und reglementiert den weltweiten Ausstieg aus der Produktion und Verwendung von FCKWs (vollhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffen). Maßnahmen und Zeitplan des Montrealer Protokolls wurden in den Folgejahren auf verschiedenen Konferenzen (London, Kopenhagen, Wien, Montreal und Peking) weiter verschärft und ergänzt. In der Europäischen Union wurde das Montrealer Protokoll durch die EG-Verordnung 2037/2000 über Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen, umgesetzt. In Deutschland trat 1991 die FCKW-Halon-Verbotsverordnung in Kraft, die 2006 durch die ChemOzonschichtV ersetzt wurde. Montrealer Protokoll zum Download

Montrealer Protokoll Zum Download

Bezeichnung : Kyoto Protokoll

Art des Regelwerks : Internationales Regelwerk

Themengebiet : Kältemittel

Beschreibung :

Das Kyoto Protokoll ist ein internationales Regelwerk, das im Februar 2005 in Kraft getreten ist und bislang von 163 Ländern ratifiziert wurde. Es hat die Reduzierung der Treibhausgasemissionen zum Ziel. Alle Länder zusammengenommen handelt es sich um eine Reduzierung von mindestens 5% im Verpflichtungszeitraum 2008-2012, verglichen zum Basisjahr 1990. Um dies zu erreichen, hat jedes Land eigene Verpflichtungen zu erfüllen. Die EU z.B. muss ihre Treibhausgasemissionen um 8% senken, Deutschland um 21%. Betroffen sind die Treibhausgase Kohlendioxid, Methan, Distickstoffoxid sowie die fluorierten Treibhausgase Schwefelhexafluorwasserstoff, Fluorkohlenwasserstoffe und teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe. Die Reduzierung der Treibhausgasemissionen kann gemäß Kyoto Protokoll durch drei Mechanismen erreicht werden: den Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism - CDM), den Emissionshandel (Emissions Trading) und den Mechanismus für gemeinsame Umsetzung (Activities Implemented Jointly - AIJ). In der Kälte- und Klimatechnik betroffen sind die Fluorkohlenwasserstoffe und in erster Linie die teilhalogenierten Fluorkohlenwasserstoffe, die sogenannten HFKWs. Diese werden von der F-Gase-Verordnung reglementiert. Kyoto Protokoll zum Download

Kyoto Protokoll Zum Download

Bezeichnung : Verordnung (EG) über bestimmte fluorierte Treibhausgase 842/2006

Art des Regelwerks : Europäische Verordnung

Themengebiet : Kältemittel

Beschreibung :

Die Verordnung über bestimmte fluorierte Treibhausgase, kurz F-Gase-Verordnung, ist eine europäische Verordnung. Ihr oberstes Ziel besteht darin, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. In der Kälte- und Klimatechnik sind in erster Linie die HFKWs, d.h. die teilhalogenierten Fluorkohlenwasserstoffe, betroffen. Die wichtigsten Maßnahmen sind: Anlagendichtheit: Verhinderung, Minimierung und sofortige Reparatur von Leckagen; Rückgewinnung von F-Gasen für Recycling, Aufarbeitung oder Vernichtung; Sachkunde des Personals, das mit F-Gasen umgeht; Berichterstattung von Herstellern, Importeuren und Exporteuren von über 1 Tonne F-Gase jährlich; Kennzeichnung von Produkten und Anlagen mit F-Gasen; Verwendungsbeschränkungen unter bestimmten Voraussetzungen. In bezug auf PKW-Klimaanlagen gilt eine gesonderte Richtlinie. Diese verbietet ab dem 1.1.2007 Kältemittel mit einem GWP-Wert über 150 in Fahrzeugen, deren Klimaanlagen eine höhere Leckagerate als 40 g/Jahr bzw. 60g/Jahr aufweisen. Ab 2017 ist das Kältemittel R-134a in allen Neufahrzeugen verboten. Siehe auch: Protokoll von Kyoto. F-Gase Verordnung in deutscher Sprache zum Download

Verordnung (EG) über bestimmte fluorierte Treibhausgase 842/2006 Zum Download

Bezeichnung : EG-Verordnung 2037/2000 über Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen

Art des Regelwerks : Europäische Verordnung

Themengebiet : Kältemittel

Beschreibung :

Die EG-VO 2037/2000 ist eine europäische Verordnung, die seit dem Jahr 2000 in Kraft ist. Sie geht der deutschen ChemOzonschichtV voraus und hat wie diese zum Ziel, die Emissionen ozonschädigender Stoffe in die Atmosphäre zu verhindern. In der Kälte- und Klimatechnik sind die FCKWs und HFCKWs, d.h. die voll- und teilhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffe, betroffen. Die wichtigsten Maßnahmen sind: Rückgewinnung bereits verwendeter FCKW/HFCKW: FCKWs und HFCKWs, die in Kälte- und Klimaanlagen enthalten sind, sind bei der Wartung und vor deren Abbau fachgerecht zurückzugewinnen für Recyclings-, Aufarbeitungs- oder Vernichtungszwecke; Sachkunde des Personals, das mit FCKWs/HFCKWs umgeht; Verhinderung des Austritts ozonschädigender Stoffe in die Atmosphäre: regelmäßige Überprüfung und Wartung von Kälte- und Klimaanlagen im Hinblick auf Undichtigkeiten. Siehe auch: Protokoll von Montréal. 2037/2000 zum Download in deutscher Sprache

EG-Verordnung 2037/2000 über Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen Zum Download

Bezeichnung : Richtlinie 97/23/EG zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten über Druckgeräte

Art des Regelwerks : Europäische Richtlinie

Themengebiet : Sicherheit

Beschreibung :

Die Druckgeräterichtlinie (DGRL) ist eine europäische Richtlinie, die 1997 in Kraft getreten ist. Sie ersetzt die bisher in Deutschland gültige Druckbehälterverordnung und wurde als Druckgeräteverordnung im September 2002 als 14. Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSGV) in nationales Recht umgesetzt. Die DGRL betrifft Behälter, Rohrleitungen, Ausrüstungsteile mit Sicherheitsfunktion, druckhaltende Ausrüstungsteile und Baugruppen mit einem maximal zulässigen Druck von 0,5 bar. Oberstes Ziel der DGRL ist die Anlagensicherheit. In diesem Sinne schreibt sie folgendes vor: Anforderungen an die verwendeten Werkstoffe; Konformitätsbewertung des Geräts, die garantiert, dass es den Anforderungen der DGRL entspricht. Diese darf ausschließlich von einer offiziell benannten und als sachkundig anerkannten Stelle durchgeführt werden; CE-Kennzeichnung für alle Produkte, die gemäß der DGRL hergestellt und in der EU in Verkehr gebracht werden. Die CE-Kennzeichnung ist die Garantie dafür, dass die Konformitätsbewertung durchgeführt wurde; Anforderungen an die Inhalte der Betriebsanleitungen. Wichtigste mandatierte Norm unter der DGRL in bezug auf die Kälte- Klimatechnik ist die DIN EN 378, Teil 1-4. GPSG zum Download, 97/23/EG zum Download

 

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